Podcast der Gewerkschaft GPA zu Whistleblowing

Verräter*innen? Held*innen? Schutz vor Verfolgung!

der erste Beitrag im Bildungs-Podcast der Gewerkschaft GPA

Wenn jemand gravierende Missstände im eigenen Unternehmen aufdeckt, wird das selten belohnt. Im Gegegnteil, die Meldenden setzen sich einem großen Risiko aus. Davon können medial bekannte Whistleblower*innen wie Edward Snowden oder Chelesa Manning ein Lied singen. Und auch weniger berühmte Meldende haben mit Repressionen zu kämpfen. Um diese risikoreiche Situation für Whistlblower*innen zu entschärfen, um Whistlblower*innen im Unternehmen zu bestärken, und um damit eine Chance zu schaffen, die Missstände zu beseitigen, hat die Europäische Union 2019 ein Gesetz verabschiedet.

In der ersten Folge des Bildungs-Podcast der Gewerkschaft GPA geht es um genau dieses Gesetz und um dessen Auswirkungen auf den betrieblichen Alltag. Christof Mackinger portraitiert in dem Podcast Whistleblowing aus Sicht der Arbeitnehmer*innen. Whistleblower*innen sind meist Menschen, die gravierende Missstände und/oder Rechtsverletzungen in Betrieben enthüllen. Es wird gezeigt, was die Belegschaft und die Betriebsrät*innen tun können, damit firmeninterne Missstände zur Sprache gebracht werden können. Dafür interviewte er Verena Spitz, Betriebsratsvorsitzende der BAWAG P.S.K., die aus ihren beitrieblichen Erfahrungen mit der bereits 2013 eingerichteten Meldestelle erzählt, und Clara Fritsch aus der Gewerkschaft GPA, die die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU-Richtlinie zum Schutz von Meldenden erläutert.

Prädikat: hörenswert!

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